Vom Gedanken zur fixen Idee

Wie wäre es wohl, einen Hund zu haben? Passt ein Hund zu mir/ uns? Habe ich für einen Welpen die Zeit, anfangs alle 2h rauszugehen oder wäre vielleicht ein etwas älterer Hund besser für mich? Rasse oder Mischling? Züchter, Tierheim oder Tierschutz? Die aus dem Tierheim habe doch alle Hunde eine Macke, oder?

Fragen über Fragen, wo nur anfangen?

Am besten wir starten einmal damit, passt ein Hund zur dir und deinem Leben?

Kannst du die Zeit aufbringen mit dem Hund rauszugehen und jetzt nicht nur 5 min Gassi, sondern auch lange Spaziergänge und das jeden Tag? Egal bei welchem Wetter? Lässt sich ein Hund mit deinem Job vereinbaren, kannst du in vielleicht sogar mitnehmen? Wer kümmert sich in der Zeit um den Hund, wenn du nicht da bist oder auf Urlaub fahren willst, wo du den Hund nicht mitnehmen kannst?

Kannst du dir einen Hund auf Dauer Leisten?  Versteht mich bitte nicht falsch, aber ein Hund kostet Geld und das nicht nur in der Anschaffung. Da kommt schnell einiges zusammen, dass man oft so nicht am Schirm hat. Angefangen vom Tierarzt (Impfen, Entwurmen, Kontrolle, Krankheiten & Notfälle) bis hin zur Hundesteuer (je nach Gemeinde zu errichten). Ebenso wie Versicherung, Futter, Ausstattung etc. Vielleicht brauchst oder willst du auch einen Trainer zurate ziehen und etwas üben und lernen? Der oder die kostet auch. Das war jetzt nur mal der grobe überblick. Aber ein Hund kann auch ganz schnell mal ganz teuer werden, kannst du ihn dann in Notfällen/ Krankheit auch weiter versorgen?

Welpe oder Erwachsener Hund?

Puh, das kommt auf euch an. Welpen sind zuckersüß, brauchen aber etwas mehr Aufmerksamkeit. Sie müssen erst alles lernen, haben sehr scharfe Milchzähne, die im Zahnwechsel ziemlich jucken können und was tut man nicht um das zu lindern. Da ist schnell mal was kaputt, wenn man nicht aufpasst. Sie müssen lernen sich draußen zu lösen und können nicht allzu lange allein bleiben.

Kannst bzw. willst du alle 2h rausgehen, um Gassi zu gehen auch nachts? Welpen können zu Beginn keine Stundenlangen Spaziergänge mitlaufen. Dafür sind sie noch zu klein.

Natürlich gibt es auch erwachsene Hunde, die noch einiges lernen müssen, da will ich jetzt nichts schönreden. Aber erwachsene Hund, sind etwas ,,unkomplizierter‘‘. Sie können lange Spaziergänge mitgehen, insofern sie körperlich nicht eingeschränkt sind. Hatten im Idealfall schon die Möglichkeit einiges kennenzulernen. Müssen nicht alle 2h raus, um das Geschäft zu verrichten usw.

Rasse oder Mischling?

Solltest du dir einen Rassehund wünschen, gibt es einiges zu beachten.

  1. Egal für welche Rasse du dich entschieden hast, bitte informiere dich über diese Rasse! Wofür wurde die Rasse gezüchtet/ Ursprüngliche Verwendung? Welche Krankheiten können bei dieser Rasse auftreten? Charakter & Eigenschaften? Pflege und Bedürfnisse dieser Rasse?
  2. Größe und Endgewicht –als kleiner Tipp – Plan dies auch für die Ausstattung mit ein ?
  3. Anerkannte & gute Züchter dieser Rasse, bei guten Züchtern kannst du anrufen und dich nochmal genauer über diese Rasse informieren. Achte gut auf die Züchter und die Elterntiere!
  4. Hast du Trainer in deiner Nähe die Erfahrung mit dieser Rasse haben? Falls du einen brauchst, wäre das gut zu wissen.
  5. Sind die Hunde gesund? Gechipt, Geimpft und entwurmt mit Pass & Papieren?

Achtung! Papiere sind nicht gleich Papiere! Es gibt einige Vereine, die sich ihre Papiere selber schreiben. Wenn es dir wichtig ist das dein Hund Papiere hat, da achte auf folgende Aussteller der Papiere. Wie der ÖKV – Österreichischer Kynologenverband, VDH -Verband für das Deutsche Hundewesen oder FCI – Fédération Cynologique International (Kynologischer Dachverband Weltweit). Ziel und Aufgabe dieser Einrichtungen ist, die Zucht und Verwendung von Rassehunden sowie die Kynologie als Wissenschaft & das Wohlergehen der Hunde zu Fördern.

Mischlinge, sind keine schlechten Hunde oder haben eine schlechtere Qualität. Nein ganz und gar nicht, oft werden Mischlinge als unkomplizierter und gesünder empfunden. Sie sind genau so süß wie Rassehunde und was heißt schon ,,Rassehund‘‘. Egal ob Rasse oder Mischling, der Wert des Hundes steht für mich nicht auf einem Papier. Dennoch kann ich es voll verstehen, wenn man sagt, ich liebe und schwärme für diese eine Rasse und hätte gerne einen Hund dieser Rasse.

Tierheim- und Tierschutzhunde

Bitte lasst euch nicht einreden das diese Hunde einen Knacks weghaben. Es gibt viele Hunde in Tierheimen oder im Tierschutz, die sich nichts mehr wünschen als Teil einer Familie zu sein. Die alles geben würden, um ein guter Freund zu sein und für jeden Spaß zu haben sind.

Und sein wir uns mal ehrlich, einen Knacks haben wir doch alle irgendwie, oder? ? Ein,, Knacks‘‘ muss ja nicht immer negativ sein und vielleicht kann man mit dem ,, Knacks‘‘ ja gut umgehen? Schon mal daran gedacht? 

Checkliste

Mach dir bevor der Hund einzieht eine kleine Liste, was der Hund können sollte um ein Gutes zusammenleben zu ermöglichen. Das muss keine Megalange Liste sein. Wenn du z.b.: viel und oft mit dem Auto fährst, wäre es praktisch, wenn der Hund das Autofahren gewöhnt, ist bzw. lernt, oder?  Nutze dies dann als Orientierung. Bei mir und meinem Hund waren es glaub ich 4 Punkte:

  • Da er sehr groß und schwer ist, war Leinenführigkeit ein großes Thema für mich
  • Das Thema Auto, war ebenso relevant
  • Ich habe ein Pferd und mir war wichtig ihn daran zu gewöhnen, um ihn mitnehmen zu können
  • Der letzte Punkt war, komm wenn ich dich rufe! Da wir sehr ländlich leben und er viel Freilaufen kann. Dies kann er aber nur, wenn er auch kommt, wenn ich ihn rufe.

Eure Melissa
von oh my dog


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